Juni 20th, 2011

Es hat etwas gedauert, aber der Amiga 1000 ist nun so, wie ich ihn in im Januar 1987 bekommen habe. Heute kam der Amiga Monitor 1081 – absolut funktionsfähig und nicht ein bisschen Gilb dran – man könnte meinen, der wäre es wenige Jahre alt, und nicht 24 Jahre.
Einzig die originale Maus des A1000 mit Winkelstecker fehlt mir noch, die ist aber leider sehr selten und schwer zu bekommen.
Bisher habe ich diese erst einmal auf Ebay und einmal in einem Forum angeboten gesehen, beide Male als defekt. Also hängt derzeit eine boeder-Maus dran, die ist nicht ganz original, aber aus der gleichen Zeit und recht angenehm.
Tags: Amiga
Posted in Amiga, Classic Computing |
Juni 11th, 2011
Ich habe meinen USB-Competition Pro geschlachtet, genauer habe ich die Mechanik des Sticks herausgenommen, da diese doch zu schwergängig ist. Kein Vergleich mit der Leichtigkeit der Joysticks am Arcadeautomaten im Zimmer nebenan. Da ich noch einen Joystick überhatte, habe ich also die Mechanikl des Sticks aus dem Competetion Pro ausgebaut und stattdessen den hochwertigeren Stick für Automaten eingebaut.
Ich musste allerdings am oberen Teil des Gehäuses die Öffnung etwas vergrößern, damit der Stick genug Bewegungsspielraum hat, fällt aber kaum auf.
Befestigt ist die neue Mechanik mit zwei Schrauben von oben, was sich als ausreichend stabil erwies. Eventuell kommen noch zwei auf der anderen Seite, da sind aber die kleinen dreieckigen Taster, so dass ich mir da dann etwas anderes einfallen lassen müsste, daher wird es wohl vorerst so bleiben. Aber eventuell wird der recht Feuerknopf noch extra angeschlossen, derzeit ist er mit dem ersten zusammengeschaltet
Nun ist der Stick von der Bedienung einem Arcadestick ebenbürtig. Leichtgängig, robust und präzise. So genau habe ich Spiele am C64, Schneider, Amiga etc noch nie gesteuert, da kommt ein ganz neues Feeling auf! Da der Stick nun auch etwas kürzer ist, sieht der Joystick sogar etwas schärfer aus



Posted in Allgemein |
Juni 11th, 2011
Hurra!
Nach nur knapp 4 Wochen ist meine Ultimate 1541-II eingetroffen, und ich muss sagen, das ist schon ein geiles Teil. Sieht sogar schick aus.
Ein kein ganz günstiges Vergnügen, aber definitiv ein Must-Have für alle, die noch am C64 arbeiten/spielen!
Außer der Funktion eine oder mehrere Floppies zu emulieren, emuliert es außerdem noch einige Schummel- und andere Module, wie z.B. das FinalCartridge und eine REU, eine Speicherweiterung des C64 auf einige Megabyte.
Desweiteren kann es noch einen Stereo-SID nachbilden. Das ist aber meiner Meinung nach mehr eine kleine Spielerei, denn die Stereo-SID Musikstücke kann man an einer Hand abzählen.
Im Großen und Ganzen ein wirklich tolles Modul, das den Umgang mit dem C64 erheblich erleichtert und angenehmer macht.

Außerdem kam auch mein Turbo Chameleon 64 an.
Ich hatte dieses bestellt, da ich mit einer viel längeren Lieferzeit der U1541 gerechnet hatte, nun aber kam es eben früher und ich hab noch mehr zu basten und zu probieren. Das Turbo Chameleon ist ebenso ein Modul für den C64, aber eines, das es in sich hat. Ersten hat es eine Floppyemulation, genauso wie auch das Ultimate 1541, wenn auch nicht so ausgereift und noch mit einigen Fehlern, dafür aber kann es noch viel mehr:
Es stattet den C64 mit einem VGA Ausgang aus, so dass der C64 direkt an einen Monitor angeschlossen werden kann, es biete eine REU oder ein GEO-Ram – was auch eine Speichererweiterung war, bietet auch die Funktion Cartridges wie das Final Cartrige und andere zu emulieren, aber das interesanteste ist die Fähigkeit, dass über das Chameleon andere Cores geladen werden können, so dass andere Computersysteme darauf laufen! So übernimmt bei eingesteckten Chameleon das Modul die meisten Aufgaben des C64, wie Bild, CPU, Sound etc, im Grunde ist der C64 nur noch Tastatur und Stomlieferant (und auch für die Grafik zuständig, wenn keine Monitor am VGA Ausgang). Ein Core für den C64 ist dabei und neu ist ein Core für einen Amiga mit 68020 Prozessor und ECS Chipsatz! Ja, richtig gelesen, für einen Amiga – d.h. ich lasse auf dem Modul einen emulierten Amiga laufen, so wie man es von WinUAE her kennt. Das ganze läuft noch nicht ganz rund, manche Fehler sind darin, aber diese werden sicher behoben werden.
Zu guter Letzt geht das alles auch Stand-Alone, d.h. es muss kein C64 am Modul hängen, nur das Modul alleine reicht aus, leider gibts da aber keine Joystickanschlüsse, aber auch da ist man dran, das wird eventuell über eine Kabelpeitsche demnächst gehen.
Jetzt wird es nur Zeit, dass noch andere Cores folgen, wie MSX, CPC, Speccie, Atari etc.. das wäre einfach nur klasse…
Posted in C64 |
Mai 31st, 2011
Es ist vollbracht. Mein Schneider CPC 6128, der im Original ein 3″-Zoll Diskettenlaufwerk hat, hat nun eine HXC Floppy, d.h. das originale Laufwerk habe ich ausgebaut, und stattdessen die HXC Floppy eingesetzt. Die HXC Floppy simuliert eine Unmenge an Diskettenlaufwerken, nur dass keine Disketten eingesteckt werden, sonder eine SD-Karte die Abbilder (Images) der jeweiligen Disketen enthält. So kann ich auf einer kleinen SD-Karte mit 4GB einige Tausende Diskettenabbilder unterbringen. Das heißt nicht einmal eine Diskette wechleln. Auswählen kann man die zu ladenden Images entweder bequem über eine Software direkt auf dem CPC, oder über die drei Tasten, die man hinten sieht. Dabei wird dann auf dem Display vorne die eingelegte Diskette bei Namen angezeigt und der Zugriff angezeigt.
Ich habe so eine Floppy bereits im Amiga, dort macht es so einfach Spaß, statt sich mit alten Disketten herumzuschlagen. Nun also auch am CPC. Demnächst werde ich dieses ‘Floppy’ wohl auch in den Atari 1024 STe einsetzen, aber wohl erst, wenn endlich meine Ultimate 1541 für den C64 und C128 und das SIO2SD für den Atari 800XL eingetroffen sind, denn auch diese Kisten wohl bequem mit SD-Karten gefüttert werden. Dazu dann aber mehr, wenn es soweit ist.

CPC 6128 mit eingebauter HXC Floppy
Posted in Classic Computing, CPC, Retrogaming |