Archive for April, 2009

Hexenverbrennung

Beim tägliche Besuch auf www.telepolis.de stieß ich im Forum auf unten verlinktes Video.
Mir wurde übel. Kaum vorstellbar, und das unten verlinkte Video sollten sich wirklich nur Menschen anschauen, die sicher sind, das zu verkraften.

In Nyamataro, einem Dorf in Kisii, Kenya, wurden 5 alte Menschen der Hexerei bezichtigt und verbrannt, die meisten bereits über 80, 5 davon Frauen.

Man sollte meinen, wir leben in einern modernen, aufgeklärten Welt.

http://friendlyatheist.com/2009/04/19/burned-at-the-stake-after-being-accused-of-witchcraft/

P.S: Das Video wurde bereits auf vielen Seiten entfernt. Auf der einen Seite zurecht, man sollte das nicht zeigen – auf der andern Seite wieder…

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Xfire und Voiceserver

Xfire hat einen Voicechat, und das schon etwas länger.

Bisher war dieser dann auf einem Rechner der Chatteilnehmer gehostet. Nun gibts es bei Xfire auch die Möglichkeit, diesen direkt bei Xfire auf Servern hosten zu lassen, bis zu 50 Leute gleichzeitig mit ca. 33,6Kbit pro User, was eine recht anständige Sprachqualität erlauben sollte. Das ganze bleibt dabei kostenlos, wie bisher auch.

Mein Server heißt dort ‘webversteck’, das Passwort ist wie früher auch ‘altermann’, per Default gehostet bei Xfire. Bei Gelegenheit mal austesten, das galt jetzt vor allem für Dich, Hr. Fragopoulus ;)

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posted by Passatuner in Allgemein and have Comment (1)

Die letzte Fahrt

Keine Blume ziert die Stelle,
Kein Hügel deckt den Ort,
nur des Meeres ewige Welle
zieht ruhig darüber fort.

Am Donerstag, den 09. April 2009, haben wir meinen Vater auf seiner letzten Fahrt aufs Meer hinaus begleitet.

Mein Vater ist Zeit seines Lebens zur See gefahren, große Fahrt als junger Mann, später dann auf mittlerer Fahrt als leitender Maschinist in und um Europa herum. Bereits als kleines Baby nahm er mich mit, vom Nordkapp bis hinunter zur Enge von Gibraltar und dort hindurch bis nach Griechenland. Ich reiste bis zu meinem sechsten Lebensjahr fast immer mit ihm mit und habe Länder und Orte gesehen, die die meisten als Touristen gar nicht zu sehen bekommen, nach der Schulpflicht war ich dann fast in allen Ferien mit ihm unterwegs.

Ich habe Stürme erlebt, Schiffe sinken sehen und armdick mit Eis zugefroreren Decks erlebt, Russen mit Kalaschnikows vor der Gangway Patrollie laufen gehabt und mit süßen Portugiesinnen geflirtet, Unmengen Pril ins Wasser gekippt (he, ihr Maschinisten werdet wissen, warum wir das gemacht haben), Weihnachten und Neujahr auf See gefeiert und auf so mancher Reede vor einem Hafen manchen Tag verbracht. Ich habe manchen Alten – so nannte man den Kapitän – kommen und gehen sehen, so manchen Fraß vom Koch aus der Kombüse gegessen und ich habe wohl auch fast jeden größeren Flughafen Europas besucht, denn irgendwann waren die Ferien vorbei, und ich musste zurück.

Und da ich so auch ein kleines Bisschen zu einem Seebär wurde, war klar, das meinVater in der See seine letze Ruhestätte finden soll.

Wir liefen um kurz vor 11.00 Uhr in Strande mit der M/S Nordland aus, um einige Seemeilen vor der Küste meinen Vater zu bestatten.

Mancher mag denken, das man bei einer Seebestattung vielleicht keinen Ort hat, zu dem man gehen kann wie zu einem Grab, aber ich möchte diese Erlebnis nicht missen.

Die Seebestatung war mit das Feierlichste, was ich mir vorstellen kann.

Das Gefühl, wenn man den Ort der Bestattung erreicht hat, die Schiffsmotoren abgestellt werden und nur noch Wellen zu hören sind, absolute Ruhe herrscht, die Beflaggung auf Halbmast gesetzt wird und die Urne nach den Worten des Kapitäns (bei uns eine Frau) zu Wasser gelassen wird und dann nach altem Seemannsbrauch mit der Schiffsglocke 4 Doppelschläge (8 Glas) gelast werden -dies bedeutet das Ende einer Seewache – darauf das Schiff diese Stelle in einer Ehrenrunde komplett umkreist um zum Abschluss mit drei Signaltönen Abschied nimmt und wieder Kurs Richtungs Heimathafen nimmt ist unbeschreiblich. Der Moment, dann Achtern zu stehen, wenn das Schiff sich wieder entfernt und den letzen Ruheort am Horizont verschwinden zu sehen, ein trauriges und trotzdem erhabenes Gefühl. Ich weiß, dass ich meinen Vater so auf seiner letzen Reise habe begleiten können.

Sind Bestattungen doch etwas Trauriges, so möchte ich mich an diese Seebestattung immer wieder gerne erinnern.

Ich selbst habe für mich beschlossen, dass ich, sollte dieser Tag mal gekommen sein, auch so beigesetzt werden möchte.

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Verflixte unlöschbare Dateien

Manchmals passiert es, zumindest wenn man gern rumbastelt und so andere Dinge macht, die ein Otto-Normalanwender nicht mit seinem PC macht: man hat eine Datei, die sich partout nicht löschen lassen will, weil Windows meint, es gäbe sie nicht einmal.

Ich hatte eine Datei namens ._. die sich nicht löschen lassen wollte, Windows meinte es gäbe sie nicht, klar, sie entspricht ja auch nicht den üblichen Konventionen.

Die üblichen Tools brachten keine Hilfe, Unlocker z.B., sonst hilfreich, brachte nichts.

Ich fand dann nach einiger Suche DelinvFile, das auch solche Dateileichen löschen kann!

Download ist da möglich:

http://www.purgeie.com/delinv/dldelinv.htm

Und damit ich dieses kleine nützliche Tool nicht vergesse, erwähne ich es einfach mal hier.

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